Sponsoren
Jetzt Sponsor der SE 2011 werden - die größte deutschsprachige Software-Engineering-Konferenz der GI.
Software Engineering 2011
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 21. - 25. Februar 2011
| Veranstalter: | Gesellschaft für Informatik e.V., Fachbereich Softwaretechnik |
| Tagungsleiter: | Ralf H. Reussner, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / Forschungszentum Informatik (FZI) |
| Organisations-kommittee: | Matthias Grund, Winfried Juling, Andreas Oberweis, Alexander Pretschner, Ralf H. Reussner, Stefan Tai, Walter F. Tichy |
Einsendeschluss für Einreichungen: 08.10.2010
Ingenieurmäßige Software-Entwicklung für kritische Anwendungen
Softwaretechnologie ist die Schlüsseltechnologie unserer industrialisierten Informationsgesellschaft. Folglich entstehen ständig neue Aufgaben, insbesondere kritische Anwendungen, von deren reibungslosem Betrieb der Erfolg von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie die Sicherheit von Maschinen und Anlagen abhängt. Gleichzeitig verändern sich die Ausführungsumgebungen von Software rapide. Etwa durch Mehrkern-Rechner und dienstorientierte Umgebungen im Kontext wie Cloud-Computing.
Software muss also einerseits zunehmenden Qualitätsanforderungen genügen, andererseits aber auch kosteneffizient entwickelt werden können, leicht anpassbar sein und die Vorteile moderner Plattformen effektiv ausnutzen. Diese Herausforderungen werden nur durch ingenieurmäßige Entwicklungsverfahren bewältigbar sein.
Zur ingenieurmäßigen Software-Entwicklung gehören:
- Verfahren zur systematischen und zielgerichteten Behandlung von Software-Qualität wie Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit, Performanz und Wartbarkeit
- Software-Qualitätssicherung und -Zertifizierung (Testen, Reviews, Verifikation, Programmanalyse, Prozess- und Produktzertifizierung, Qualitätsmodelle und -Metriken)
- Die integrierte Betrachtung aller Phasen des Software-Lebenszyklus, also auch Installation, Betrieb und Wartung für die Entwicklung langlebiger Software
- Schlanke Entwicklungsverfahren, die in enger Verzahnung mit Anwendern hochqualitative Software effizient entwickeln (agile Methoden)
- Systematische und geplante Wiederverwendung durch Software-Produktlinien, Modellgetriebene Software-Entwicklung, Software-Komponenten und Frameworks
- Software-Systeme für kritische Infrastrukturen (Energie, Medizin, Verkehr, Finanzdienstleistung, etc.) und geschäftskritische Anwendungen
- Entwicklung von Software für Mehrkern-Rechner
- Entwicklung und Betrieb von Software auf Cloud-Computing-Plattformen
Die Konferenz Software Engineering 2011 hat zum Ziel, neue wissenschaftliche Ergebnisse sowie industrielle Erfahrungen zu ingenieurmäßigen Entwicklungsmethoden und Softwaresystemen auf modernen Plattformen zu diskutieren.
Daher sollen insbesondere Erfahrungen im Software-Technologie-Transfer zwischen Forschung und Praxis thematisiert werden.
Die Software Engineering 2011 richtet sich sowohl an Software-Entwickler, Anwender und Entscheidungsträger aus der industriellen Praxis als auch an Wissenschaftler aus dem akademischen Umfeld.
Aktuelle Trends und Themen der Softwaretechnik werden in Form von eingeladenen Vorträgen, wissenschaftlichen Beiträgen, industriellen Erfahrungsberichten, Tutorien und Workshops vorgestellt und diskutiert.
Einreichungen
Die Veranstalter und das Programmkomitee laden hiermit herzlich ein, innovative Beiträge zur SE 2011 in Karlsruhe einzureichen.
Die Einreichung erfolgt als PDF über das EasyChair System, die entsprechende Seite wird in Kürze hier veröffentlicht. Als Format muss das LNI-Format verwendet werden.
Technisch-wissenschaftliches Programm:
Wissenschaftliche Beiträge berichten über originär Forschungsergebnisse im Bereich Softwaretechnik. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden (max. 12 Seiten) und sind elektronisch einzureichen. Eingereichte wissenschaftliche Beiträge dürfen weder veröffentlicht noch anderweitig unter Begutachtung sein. Jeder vom Programmkomitee akzeptierte Beitrag wird auf der Tagung von mindestens einem der Autoren präsentiert (offizielle Anmeldung als Teilnehmer erforderlich). Die überarbeiteten Beiträge werden im Tagungsband in der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ (LNI) der GI veröffentlicht. Die Autoren der besten Beiträge werden eingeladen eine überarbeitete und ausführliche Version für eine Ausgabe der Zeitschrift „Computer Science – Research and Development“ (CSRD) einzureichen.
Präsentationsvorschläge für den Industrietag:
Auf dem Industrietag sollen aktuelle Technologien oder Vorgehensweisen, praxisrelevante Konstruktionsansätze oder Erfahrungen aus kommerziellen Projekten für ein breites IT-Fachpublikum dargestellt werden. Vorschläge für Präsentationen auf dem Industrietag sind als 2-seitige formlose Kurzfassung elektronisch einzureichen. Vorschläge für Präsentationen können sich an folgender Gliederung orientieren: Ausgangssituation, Ziele, beteiligte Rollen, Lösungsansatz, Vorgehen, Ergebnisse, Erfahrungen, Nächste Schritte. Der Vortragende muss sich offiziell als Teilnehmer der Veranstaltung anmelden.
Software Engineering Forum der Informatik-Transferinstitute (SE-FIT):
Das Forum SE-FIT bietet Unternehmen und Instituten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Es soll als Plattform für den Wissens- und Technologietransfer im Bereich Software Engineering fungieren und die Kommunikation und Kooperation katalysieren. Institute stellen sich und ihr Leistungsportfolio interessierten Unternehmen vor und bekommen Einblick in deren Anforderungen. Sie tauschen sich mit anderen Instituten über Themen, Struktur, Arbeitsweise und Kooperationsformen aus, lernen voneinander und diskutieren Möglichkeiten und Potenziale einer verstärkten Zusammenarbeit. Vorschläge zur Institutsvorstellung umfassen Informationen zur Institution, insbes. ihrem Bezug zur Software-Technik sowie Angaben über den geplanten Ausstellungsstand, Poster sowie Vorstellungsvortrag.
Vorschläge für Workshops:
Der Schwerpunkt der Workshops liegt auf der fachlichen Präsentation und Diskussion von aktuellen Themen, neuen Ansätzen und Erkenntnissen. Workshops können halbtags 3-stündig oder ganztags 6-stündig angeboten werden.
Vorschläge für Tutorien:
Tutorien sollen Wissen zu speziellen Themen aus der Softwaretechnik vertiefen, wie z. B. Vorgehensweisen, Technologien, Werkzeuge und Standards. Je nach Umfang der Themen können ganz- (6 Stunden) oder halbtägige Tutorien (3 Stunden) angeboten werden.
Beiträge für das Doktorandensymposium:
Im Rahmen des Doktorandensymposiums erhalten promovierende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von erfahrenen Forschern und anderen Doktoranden außerhalb ihrer Forschungsgruppe konstruktive Rückkopplung zu ihren Dissertationsvorhaben. Beiträge sind nicht länger als 6 Seiten, entsprechen der gleichen Formatvorlage wie wissenschaftliche Beiträge (LNI-Format) und werden ebenfalls elektronisch eingereicht.
Beiträge für das Nachwuchswissenschaftlersymposium:
In diesem Symposium erhalten promovierte Nachwuchswissenschaftler, für die nicht mehr als 6 Jahre seit ihrer Promotion vergangen sind, die Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen und sich der wissenschaftlichen Gemeinde mit ihren Forschungsarbeiten vorzustellen. Beiträge sind nicht länger als 6 Seiten, entsprechen der gleichen Formatvorlage wie im technisch-wissenschaftlichen Programm (LNI- Format) und werden ebenfalls elektronisch eingereicht.


